
nördl ich südl du oder
Mitwirkende: Johann
Bengen, Schlagzeug |
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VIDEO Eine Zusammenfassung
von Achtung: Zum Abspielen wird der RealPlayer benötigt. nördl
ich südl du - Video Hi-Res für DSL Laufzeit: 7:26 min |
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PRESSETEXT Der vor noch nicht ganz drei Jahren verstorbene österreichische Dichter Ernst Jandl hat es wie kaum ein anderer verstanden, Worte und Buchstaben zum Tanzen zu bringen. „nördl ich südl du“, eine Produktion der Münchener Choreographin Veronika von Lauer-Münchhofen, versteht sich als Hommage an den großen „Wortspieler“. Aus seinen Gedichten entwickelte Szenen verschmelzen zu einem skurrilen Panoptikum aus Sprache, Musik und Tanz. Alle
Darsteller tanzen, singen und sprechen. Dabei erstreckt sich das musikalische
Spektrum vom mittelalterlichen Organum über Anleihen aus dem
französischen Chanson bis zur Zwölftonmusik. Das Stück basiert auf einem längeren Jandl-Gedicht, „das große e“. Dieses an sich absurde Gedicht scheint in seinen Strophen auf bestimmte, für Jandl offenbar elementare Themenkomplexe anzuspielen: z.B. Krieg, Sexualität, Kindheit, Tod, Reise und Erkenntnis. Um das Gedicht gruppieren sich als „Episoden“ bzw. in collagierter Form zahlreiche Jandl-typische Laut- und Sprechgedichte, die in unserem Fall häufig zu „Sing- und Tanzgedichten“ mutieren und die Absurdität unseres täglichen Lebens in Körpersprache umsetzen. |